SEO Software: Market Samurai wendet sich von Google ab

Noble Samurai verlegt den Fokus auf Bing SEO

Aufgrund der aktuellen Veränderungen bei Google – wir berichteten über Google Search Plus Your World – hat sich Noble Samurai entschlossen mit der SEO Software Market Samurai künftig verstärkt auf Bing zu setzen.

In einem Artikel begründet das Unternehmen seinen Entschluss mit den Maßnahmen die Google verstärkt einsetzt um sogenannte Scraper zu blockieren.

Beim Search Engine Scraping werden Suchmaschinen Daten zu Ranking, Keywords, und weiteren metrischen Website-Informationen entlockt.

Zugriffe auf die Suchmaschinen & Ranking-Faktoren erfolgen sehr häufig über Proxy-Server. Da, aufgrund dieser Zugriffe, immenser Traffic entsteht ist Google stets bemüht diese automatischen Abfragen zu blockieren. Zudem verfügt Google für die Abfrage metrischer Ranking Daten über eine bezahlte API.

Die Begründung für den Wechsel zu Bing durch Noble Samurai lautet sinngemäß:

“Vor einigen Tagen hat Google einige bedeutende technische Änderungen vorgenommen, die es unmöglich machen zuverlässig große Mengen an freien Abfragen zu erledigen.”

Auch weist Noble Samurai darauf hin, dass voraussichtlich weitere SEO Software Entwickler auf Probleme in der Zusammenarbeit mit Google Diensten stoßen könnten.
Diese Vermutung wurde mittlerweile jedoch revidiert.

Noble Samurai will künftig Bing nutzen

Der SEO Software Spezialist stellt fest, dass es ohne weiteres möglich ist sich Ranking Daten aus anderen Suchmaschinen zu besorgen.Market Samurai SEO Software - von Google zu Bing In diesem Fall werde man Google ganz einfach durch Bing ersetzen. Dazu erklärt Noble Samurai, dass Bing in den letzten Jahren einige Modifikationen an seiner Suchmaschine vorgenommen hat, die zu besseren Suchergebnissen führen als die aktuellen Google Algorithmen.

Am US-amerikanischen Markt hat Microsoft mit Bing seine Suchmaschine verfeinert und erfreut sich mit einem Marktanteil von mehr als 28% steigender Beliebtheit.

In weiteren Sprachen blieben bisher viele Änderungen aus, wodurch sich z.B. Bing Österreich immer noch im Beta Stadium befindet.
Mit Bing Deutschland ist man bereits nachgezogen und hat die Suchmaschine an die amerikanische Version angeglichen. So verfügt Bing.de bereits über eine News Sektion die sich mittlerweile durchaus mit dem Nachrichten Tab von Google messen kann.

Auch begründen die SEO Software Entwickler ihren Entschluss Bing zu nutzen damit, dass sich Suchanfragen in Zukunft absehbar zu Bing verlagern könnten.
Die Tendenzen in den USA lieferten eindeutige Signale.

Google Search Plus: Internet nach Google’s Normen

Neu 2012: Google Search Plus Your World

Search Plus setzt sich, wie der Name schon andeutet, aus dem hauseigenen Social-Network Google+ und dem bereits seit Jahren entwickelten Produkt Personalized Search zusammen. Bei Personalized Search mussten Webuser eingeloggt sein um persönlich angepasste Suchergebnisse zu erhalten.

Google verwertet für Personalized Search die Suchanfragen von eingeloggten Webusern um individuelle (Such-)Profile zu erstellen. Werden Webinhalte als Treffer gewertet, wird diesen Websites bei künftigen, verwandten Suchanfragen Priorität eingeräumt. Der Treffer landet weiter oben.

Loggt man sich aus, erhält man wieder Suchergebnisse aus Universal Search.

Google Search Plus ‘Your World’ geht einen großen Schritt zu weit

Teilnehmer der Netzwerk’s Google+ nutzen fleißig den +1 Button zum Teilen von Webinhalten. Auf Google+ haben registrierte Nutzer die Möglichkeit Web-Ressourcen zu teilen, zu kommentieren und zu bewerten.
Google Plus Search
Google verwendet nun für den Algorithmus von Search Plus Your World die publizierten Inhalte in der Annahme, die geteilten Sites hätte höhere Priorität und mehr Zustimmung. Dabei begeht Google – völlig unbeachtet dessen dass viele Personen & Unternehmen nicht über Google+ Profile verfügen – den vermeintlichen Fehler das Internet mit den Nutzerdaten aus Google+ sozialer zu gestalten zu wollen.

Radikal sind die Auswirkungen auch im Bezug auf andere, wichtige soziale Netzwerke wie Facebook & Twitter, da kaum Inhalte aus diesen Netzen auf Google+ verteilt wurden/werden. Die Sichtbarkeit dieser Profile in Google geht bei Search Plus Your World verloren.

Der große Unterschied zu Personalized Search ist, dass man sich nicht mehr einloggen braucht um völlig deformierte Suchergebnisse zu bekommen. Auf Google.com ist der Effekt bereits nachprüfbar.

Mit der Umstellung erreicht Google allem Voran eines: die Adwords Kassen füllen sich, denn Unternehmenswebsites sind mit Sicherheit nicht Thema Nummer 1 auf Google+.

Die Federal Trade Commission soll Google überprüfen

Wettbewerbshütter sehen in dem Vorgehen von Google schwere Verstöße gegen die Privatsphäre.

Wie auch immer diese Überprüfung ausgehen wird – eines ist klar:
Google sieht sich mit einer Menge an Klagen konfrontiert & die Resonanz zu Google Search Plus Your World ist überwiegend negativ. Man kann jedoch davon ausgehen, dass diese Umstellung zuvor mit den hauseigenen Anwälten abgeklärt wurde, denn bei Google läuft alles nach dem Motto:

“Jeder kann mitmachen, es kostet nichts, also machen wir es so wie wir wollen.”

Die aktuellen Praktiken von Google verschlagen selbst so manch hartgesottenem “Google Fanboy“ die Sprache.

Update vom 25.01.2012

Google hat sich offenbar entschlossen eine aktualisierte Datenschutzerklärung zu veröffentlichen. Eine Vorschau der Änderungen, die offenbar mit 01. März 2012 in Kraft treten sollen, finden Sie hier.

Was halten Sie von der Zusammenführung Ihrer persönlichen Daten in Google Search Plus Your World?

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Suchmaschinenaustausch – Bing ersetzt Google

Nicht jeder ist mit den Suchergebnissen von Google zufrieden

Besonders seit den letzten beiden Panda Updates hat sich die Suchergebnis Qualität enorm verschlechtert.
Kritik im Google Webmaster Forum stößt auf taube Ohren. Logisch, da sich zu 99,9% Freiwillige mit dem Google Support befassen.
Aber hat ein milliardenschweres Unternehmen das nötig?

Immer öfter befinden sich in der Google Websuche Top-Ergebnisse ohne erkennbaren Nutzwert, im schlimmsten Fall sogar ohne Übereinstimmung.
Will der Suchmaschinengigant aus Mountainview damit seinen Adwords Absatz ankurbeln?
In den USA verliert Google Marktanteile an Bing.
Bing Österreich
Warum?
Wir wollen es wissen. Daher starten wir ab heute ein zweiwöchiges Experiment:

Google wird für 14 Tage durch Bing ersetzt

Ob & wie gut man auch ohne Google leben kann erfahrt Ihr hier ab morgen.
Getestet wird sachlich, neutral & unabhängig: was zählt sind nur die Ergebnisse!

16.09.-17.09.2011:

Soviel vorweg: Eine Suche in Google war nicht nötig. Der Austausch der Suchmaschinen verläuft interessant und in vielen Bereichen ermittelt Bing nützliche Suchergebnisse.
Bing Picsearch USA
Wo sich allerdings die größten Unterschiede in der Qualität zeigen ist der Support Sektor. Sucht man mit Bing zum Beipiel explizit nach einer Fehlermeldung, befindet sich eher selten verwertbarer Content in den Top Ergebnissen. Das führt zu einer weiteren Auffälligkeit im Vergleich der Usability mit Google:
Gilt eine Quelle zu einem spezifischen Thema im Web als zuverlässig, bedeutet das bei Bing nicht automatisch, daß die Domain zu einer sehr ähnlichen Anfrage in den Top Charts landet. Dazu ein Beispiel:

Die Suchanfrage Installing Hyper-V Linux Integration Components On CentOS bringt stark abweichende Suchergebnisse im Vergleich zu Installing Hyper-V Linux Integration Components On Debian.

Wo Bing Websearch zum Beispiel einwandfrei funktioniert ist die Suche nach Personen und Produkten. In der Websuche sind keine groben Abstriche zu verzeichnen. Man könnte sagen die Suchergebnis-Qualität ist auf den Großteil der Internetnutzer zugeschnitten. Der Bing Algorithmus liefert zu gefühlten 80% wonach man gesucht hat – die Qualität ist somit einwandfrei.
Cracks, Spam, ein Übermass an Werbung oder fragwürdige Einträge wie 123people scheinen gar nicht erst auf. Offenbar ist man in Redmont damit befasst nutzlosen Webinhalt effektiv auszufiltern.

Stattdessen setzt Bing offenbar voll auf Socialmedia. Die Personensuche fischt in Netzwerken wie LinkedIn, Facebook, Onlinezeitschriften/-PR Portalen und überraschender Weise auch in Google Profiles.

Bing USA
Vermissen lässt Bing vorallem den umfangreichen News Bereich von Google.

Als Alternative existiert zurzeit nur MSN.

Eine nahtlose Integration von aktuellen Nachrichten hat im deutschsprachigen Bereich zwar noch nicht stattgefunden, in den USA sieht die News Sektion allerdings sehr vielversprechend aus.

17.09.-20.09.2011:

Kein Zweifel! Bing wird immer besser & hat die Google Websuche vollständig ersetzt. Man darf davon ausgehen, daß Microsoft’s Suchmaschine weiter an Relevanz gewinnen wird.
Ein “googlen” war nicht nötig. Schneller als man denken kann hat man sich – vorallem aufgrund der hervorragenden Trefferquote – an Bing gewöhnt. Einziger Wermutstropfen sind die Nachrichten. In dem Bereich vermisst man Google am stärksten. Sehr wünschenswert wäre eine baldige sprachliche Assimilation an Bing USA.

Wo sich Bing von Google sonst noch unterscheidet ist die Fehlererkennung in den Suchanfragen. Das ist von Relevanz bei Rechtschreibfehlern oder wenn der exakte Wortlaut nicht bekannt ist.Mutt Cutts

Bing wurde absichtlich mit dem Suchbegriff “Mutt Cutts” gefüttert um zu überprüfen wann & wo dann Matt Cutts ausgegeben wird. Der erste Treffer von Bing erfolgt auf Seite 5, führt dafür jedoch direkt zum Blog von Matt Cutts.
Bei der semantischen Suche hat Bing klar Aufholbedarf. Ein JSON Pendant zu Google Instant, welches nach der Häufigkeit der Suchanfragen (passende ?) Vorschläge aus einer Datenbank zaubert, wäre mit größter Wahrscheinlichkeit enorm hilfreich die Suchergebnisse weiter zu verbessern.

20.09.-04.10.2011:

Fazit: Überraschenderweise sind die Suchergebnisse von Bing sehr gut. Ganz ohne Google kann oder will man dann aber doch nicht.
Das liegt einerseits am Komfort,, andererseits an fehlenden Features. Google hat es geschafft alles & noch mehr auf einer Seite unterzubringen, und das ist der Part wo Bing zurzeit keine Vorteile bietet. Eine Website wie MSN ist allerdings auch keine brauchbare Alternative zu Google News. Insbesondere weil die Nachrichten bei MSN kaum brandaktuell sind.
Wo Google von Bing lernen kann ist die Suchergebnis-Qalität. Bing kommt auf den Punkt!
Wenn Microsoft seine Suchmaschine konsequent weiterentwickelt – der Konzern aus Redmont hat genug finanzielle Mittel & Zeit – wird Bing eines Tages der stärkste Konkurrent für Google.

Google’s Panda (Antispam Algorithmus) 2.3 zeigt Wirkung

Google Ranking neu gemischt

der Antispam Algorithmus von Google ist live

Erneut hat Google zur Spam-Bekämpfung in das Ranking eingegriffen.

Wie Search Engine Land berichtete wurde der aktuelle Antispam-Algorithmus von einem Google Mitarbeiter Ende letzter Woche offiziell bestätigt. Demnach stelle Panda 2.3 lediglich eine weitere von jährlich rund 500 Änderungen am Ranking Algorithmus dar.
Seit einigen Tagen zeigen sich die Auswirkungen des neuen Antispam-Updates mit dem Namen “Panda 2.3″ auf das Webranking.
Auch der deutschsprachigen SEO Branche dürfte nicht entgangen sein wie stark sich der aktuelle Antispam-Algorithmus auswirkt.

Raunen im Webmasterforum

Ob mit dem neuen Update die gewünschten Effekte erzielt und die Suchergebnisse verbessert wurden ist nicht bekannt.

In Google’s Webmaster-Hilfe Forum finden sich allerdings nahezu minütlich neue Anfragen zum geänderten Ranking. Viel Arbeit für die Webmaster Elite. Anfragen á la
“Meine Webseite war in Google auf Seite 1 & ist plötzlich nicht mehr da?”
stehen zurzeit wieder an der Tagesordnung.

Wie sich an Reaktionen der Webmaster erkennen lässt, wurden offenbar selbst Insider des Webmaster-Roundtable vom aktuellen Panda 2.3 Update überrollt.

Chronologie der durchgeführten Google Panda Updates

  • Panda Update 1.0: 24. Februar 2011
  • Panda Update 2.0: 11. April 2011
  • Panda Update 2.1: 10. Mai 2011
  • Panda Update 2.2: 16. June 2011
  • Panda Update 2.3: 23. Juli 2011

Anhand der zeitlichen Abfolge lässt sich ableiten wie oft vorraussichtlich auch künftig mit Panda Updates zu rechnen ist, und zwar in etwa monatlich.

Update (17.08.2011): Matt Cutts kommentiert das aktuelle Panda Update auf Youtube.

Dem Kontext des Videos ist zu entnehmen, dass das aktuelle Update auch mehrsprachig wirkt. Nähere Information finden sich in Google’s Webmaster Help Central Blog.

Google+ und die neue Socialmedia Strategie der Giganten

Google wagt den Schritt in den nächsten Level

Nach Projekten wie Wave und Buzz testet der Suchmaschinenriese aus Mountainview mit Google+ ein neues Socialmedia Konzept.
Damit buhlt man erneut um die Gunst der Facebook-Nutzer.Social Network Google+
Google greift ganz gezielt Schwachpunkte und Mängel von Facebook auf um diese im eigenen Social Network besser zu gestalten.

Google Circles

Wo bei Facebook alle Kontakte einer Hauptgruppe untergeordnet sind, lässt sich bei Google+ eine Trennung in sogenannte Circles wie Verwandte, Freunde, Familie, Job, etc. einrichten.
Das soziale Netzwerk soll damit mehr den zwischenmenschlichen Beziehungen gleichen. Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß sich Statusupdates auf einzelne Nutzergruppen anwenden lassen. Auch Nachrichten lassen sich gezielt an bestimmte Gruppen ausrichten.

Das Dashboard: Stream

Ähnlich wie bei Facebook findet man die Zentrale als Dashboard vor. Dieses dient als Quelle für aktuelle Statusupdates und Infos was im Umkreis aktuell passiert ist. Auch findet man den Google Plus Button im Stream, wodurch die Kontakte Statusupdates, Links, Videos und Bilder bewerten können.

Themespezifische Channels in Sparks

Werden in Google+ Informationsquellen gesucht, können diese in Sparks integriert werden. Der Dienst ähnelt einem RSS Reader und verfolgt das Ziel interessante und nützliche Informationen gebündelt anzuzeigen. Absehbar ist damit eine Auswertung von Interessen verbunden die Verwertung in Personalized Search finden könnte. Google Suchergebnisse könnten damit noch mehr nutzer-spezifisch angepasst werden.

Zurzeit wird Google+ von einer eingeschränkten Anzahl an Benutzern getestet.

Microsoft verhandelt mit chinesischer Suchmaschine Baidu

Bisher konnte die Suchmaschine Bing von Microsoft Google nicht genug Marktanteil abnehmen um die Profitabilität des Suchmaschinengiganten aus Mountain View ansatzweise zu erreichen.

Durch eine Kooperation von Bing & Baidu soll sich das ändern

Kooperationen mit chinesischen Internet-Unternehmen bieten gute Möglichkeiten für US-Anbieter im Onlinemarkt Fuß zu fassen.

In chinesischen Presseartikeln wird, aufgrund eines Tweets des China-Experten Bill Bishop, über eine bevorstehende Kooperation zwischen Microsoft und dem chinesischen Suchmaschinenriesen Baidu spekuliert.

Noch kommendes Wochenende soll, wie berichtet wird, die Kooperation unterzeichnet werden.

Bing und Baidu bereit zur Kooperation

Bereits 2006 war eine Kooperation von Baidu mit Microsofts MSN entstanden. Bisher konnte sich sowohl Microsoft als auch Google nicht in bedeutsamer Weise auf dem chinesischen Markt etablieren.

Seit Jahren kämpft Microsoft im Onlinebereich um Gewinn

Bing hat es mittlerweile geschafft Marktanteile von Google für sich zu gewinnen.

Die Kosten dafür sollen jedoch laut Analyse der Geschäftsberichte von Microsoft etwa dreimal so hoch sein, wie die erwirtschafteten Umsätze. Erst 2010 wuchsen die Microsoft Umsätze im Online-Geschäft um 84 Millionen Dollar. Der finanzielle Aufwand um diesen Umsatz zu erzielen lag allerdings bei
292 Millionen US-Dollar.

Die Qualtität der Suchergebnissen hängt stark von der Anzahl der ausgeführten Suchanfragen ab, und ist damit ein Ergebnis der Crawler Analysen. Parallel dazu steht die Rentabilität von Onlinewerbung zu Keywords (Schlüsselbegriffen). Von einer profitablen Reichweite ist Bing zurzeit scheinbar weit entfernt, denn Bing verursacht etwa drei Milliarden Dollar Verlust pro Jahr.

Welche Erfolgsfaktoren eine Kooperation mit Baidu birgt bleibt abzuwarten.

Google gelobt Besserung bei Suchergebnissen

“Müll” separieren

Google hat in seinem Blog verkündet die Suchalgorithmen weiter anzupassen um verbesserte Suchergebnisse zu lieferen.

Suchalgorithmen werden angepasst

Dabei werden die Ranking Faktoren für große “Content-Farmen” minimiert.

Die radikalen Änderungen richten sich vorallem gegen Netzwerke die hauptsächlich auf Keywords optimierte Artikel in die Suchergebnisse einspeisen. Verlinkungen in diesen Artikeln führen laut Google kaum zu relevanten, also brauchbaren Suchergebnissen. Damit geht man nun auch weltweit gegen sogenannte Artikel-Spinner vor.

Klau statt schlau

Artikel-Spinner bedienen sich einer oft praktizierte Technik, wobei mehrere themenrelevante Fremd-Artikel abgerufen und Teile davon mit Hilfe von Programmen, auf Suchbegriffe optimiert, rearrangiert werden.

Defakto handelt es sich um modifizierte Plagiate welche nach einer Keyword Überarbeitung zur Suchmaschinenoptimierung in Content Farm Netzwerken publiziert werden.

Ob von den Modifizierungen der sprachspezifisch lokalen Suchalgorithmen auch Unternehmen, die sich nicht dieser Technik bedienten betroffen sind wurde nicht bekannt.

Allerdings will Google festgestellt haben, daß es sich bei mehr als 11% der veröffentlichten Artikel in Content Farmen um überarbeiteten Inhalt, also geistiges Eigentum, aus anderen Artikeln handelt.

Bing liefert lokalisierte Suchergebnisse

Bei Google bereits selbstverständlich

Für Google Nutzer ist dieser Umstand längst keine Neuheit mehr, denn der Suchmaschinen-Riese aus Mountain View verwertet geographische und anwenderbezogene Faktoren bereits seit Anfang 2010. In Google’s Smartphone Betriebssystem Android wird diese Technik bereits seit 2008 eingesetzt.

Bing analysiert mehr als geografisches Nutzerverhalten für Relevanz-Bewertung

Microsoft hat nun verlautbart damit begonnen zu haben Standort-Daten und Surf-Verhalten von Suchmaschinennutzern in geographischen Zonen für Bewertungen im Web-Ranking einzubeziehen um die Qualität der Suchergebnisse weiter zu verfeinern.geographische Suchanfragenauswertung bei Bing Lokale Nähe zum Internetsurfers spielt in Zukunft nun auch als Filterkriterium für Bing’s Suchmaschinenalgorithmen eine wichtige Rolle. Der Fortschrift führt freilich zu einer globalen Entlastung & Balance im Suchmaschinen-Index von Microsoft’s Bing.

Allerdings sind weitere Optimierungen geplant. So möchte Bing erfassen und analysieren, welche Suchanfrage ein Anwender verwendet und welchen der Treffer der Websurfer anschließend angeklickt hat. Diese Ergebnisse, bzw. potentielle Treffer, erscheinen dadurch – sobald ein Bing-Nutzer exakt diese Anfrage wiederholen sollte – an Top Positionen der Suchergebnisse.
Man habe durch intensive Forschung herausgefunden, dass die Absicht hinter Suchanfragen und dem daraus folgenden Nutzerverhalten demnach ein bestimmtes Muster besitze, welches künftig als Ranking-Faktor zur Bewertung von lokalen Suchergebnissen einbezogen werde.

Vorerst in den U.S.A. verfügbar

Die Bing-Programmierer Aidan Crook und Sanaz Ahari erläuterten, diese Art von Personalisierung sei das Resultat aus der Erfahrung, dass sich einige Anfragen regelmäßig wiederholen, wenn Websurfer bestimmte Websites im Internet suchen, und sich dann später nicht mehr genau an den Namen erinnern. Vorerst sei die personalisierte Suche nur in den U.S.A. verfügbare, eine Weiterentwicklung in globalen Regionen sei in Arbeit.

Hitzige Debatte zu Google’s Suchergebnissen bei Techcrunch

Kritik an Google’s Suchergebnissen verstummt nicht

Auslöser der Diskussionen um die Qualität der Google Suchergebnisse war eine, am 26. Januar gestartete, Aktion gegen sogenannte “Content-Farmen”, also Netzwerke die vorwiegend textlichen Inhalt in Form von Spam in die Suchergebnisse einspeisen.

Bestimmte Netzwerke sollen den Algorithmus zu stark beeinflusst haben, und werden künftig in den Ranking Faktoren drastisch reduziert bewertet.

Von den ausgeführten Veränderungen betroffen sind nicht nur große Web 2.0 Plattformen bei denen zum Teil kostenfrei Möglichkeiten angeboten werden Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen im Internet zu präsentieren.

Matt Cutts meinte auf Techcrunch zu den aktuellen Veränderungen im Google Ranking:

“Ich sage es sollte ein peinlicher Moment für Google sein, keiner den man feiert.”, beteuerte Matt Cutts.

Er würde sich wünschen, dass die Algorithmen und andere Prozesse den Webspam schneller erfasst hätten. Webspam sei ein großes Problem und Google wäre nicht an dem Punkt angelegt, wo er sich das wünsche.Google will Webspam ausfiltern

Man habe einige Pläne in der Warteschleife aber konzentriere sich primär auf die Content-Farmen und den Spam bis eine bessere Lösung für die aktuellen Probleme gefunden wäre.

Die Auswirkungen führten zu feststellbaren Verschiebungen der Suchergebnisse

Der Software-Riese war ins Kreuzfeuer der Kritik geraten da Unternehmen die in Suchmaschinenoptimierung investiert hatten und sich dieser Technik bedient hatten, spürbare Degradierungen im Ranking hinnehmen mussten. Beim sogenannten Artikel-Marketing bedient man zwar sich nicht der BlackHAT SEO Technik, also an Suchmaschinenoptimierungs-Verfahren die gegen Google Richtlinien verstoßen. Allgemein jedoch wurde in den Webmaster Guidelines festgelegt, dass Methoden die zur Manipulation der Suchergebnisse führen nicht gestattet sind.

Möglicherweise hatte man bei Google nicht kalkuliert, dass mit den einschneidenden Änderungen im Algorithmus auch viele Groß-Konzerne von der Ranking-Verschiebung betroffen wären. Ein nicht zu vernachlässigender Prozentsatz der Betroffenen war bisher auch bereit bei Google mit Adwords für Anzeigenschaltung per Klick zu bezahlen.

Die Diskussion bei Techcrunch zeigt auf, wie stark die Suchergebnisse tatsächlich von textlichen Inhalten beeinflusst sind. Spätestens seit Caffeine gewann man den Eindruck, man möchte sich beim Software-Giganten Google von den alten Bewertungsmustern wie Backlinkfaktoren langsam verabschieden, um bessere, gleichzeitig aktuellere Webinhalte zu präsentieren, und parallel dazu anorganisches (Anm.: unnatürliches) Linkbuilding zu bremsen.

Matt Cutts von Google kommentiert Hitwise Analyse

Bing’s bessere Suchmaschinen Trefferquote das Resultat mehrdeutiger Daten?

Google’s Matt Cutts steht dem aktuellen Hitwise Analyse Report, der aufzeigen soll, dass Bing die besseren Suchergebnisse liefere, skeptisch gegenüber.

Wie berichtet hatte laut der Hitwise Analyse Bing im Januar 2011 die höchste Trefferquote (81.54%), wobei für Google eine 65.58 prozentige Treffsicherheit ermittelt worden war.Hitwise hat das Surfverhalten der Internetnutzer analysiert

Hitwise definierte die Treffersicherheit der Suchmaschinen als erfolgreich, wenn Internetnutzer aus den Suchergebnissen zu einer potentiell passenden Website aus den Suchergebnissen wechselten.

Bei Google Buzz äußerte sich Matt Cutts und verwies auf ein Statement von 2009:

„Es scheint als würde Hitwise das Suchergebnis beim Absprung aus der Suchmaschine als erfolgreich werten. Mit anderen Worten: Der Internet User macht eine Suchanfrage und surft dann irgendwo anders hin. Das klingt für mich nicht nach einer Trefferquote. Es klingt einfach nach Absprung von der Website.“, kommentierte Matt Cutts das Analyse Ergebnis.

„Seid ihr in der Lage zu erfassen ob ein Suchmaschinennutzer auf ein Ergebnis geklickt oder einfach die Website verlassen hat? Es gibt einen Unterschiede zwischen einer abgebrochenen Suchanfrage und einem Klick auf ein Suchergebnis, aber beide Varianten führen dazu, dass die Nutzer der Suchmaschine zu einer anderen Webseite gewechselt haben.“

Ausführlicher wird Matt Cutts beim folgenden Kommentar:

„Laut der Definition von Hitwise wäre nicht auch eine Suchanfrage bei Bing und ein anschließender Wechsel zu Google oder Yahoo ein Treffer für eine erfolgreiche Suchanfrage bei Bing?

Weiters möchte ich festhalten, dass nicht messbar ist, ob ein Suchender die Information die er gesucht hat tatsächlich in den Suchergebnissen ermitteln konnte, ohne auf eine Website zu klicken. Ich glaube der Ausdruck „erfolgreiche Suche“ ist ungenau, denn man könnte auch sagen „der Nutzer hat die Seite nach der Suche verlassen.“, es gäbe viele Gründe warum Internetnutzer eine Website verlassen.

Sind die Hitwise Analyse Resultate also ungenau?

Genaugenommen ist jede Statistik auch eine Frage der Interpretation von Messdaten.

Messdaten zum Surfverhalten von 10 Mio. U.S. Internetnutzern aus allen Regionen

Hitwise bezieht die erfassten Internet-Nutzerdaten von ISPs aus unterschiedlichen geografischen Regionen.
Die Messdaten zum Surfverhalten werden aus vielfältigen Paneelen, die alle Arten und Typen von Websurfern, inklusive Privat-, Business-, Bildung und öffentliche Bereiche umfasst, eingespeist. Um die Aktualität und Präzision der Messergebnisse sicherzustellen, werden Messdaten aus universellen Schichten, Bereichen und Märkten verwendet.
Anhand der hohen Bandbreite an Daten von 25 Millionen Menschen weltweit, 10 Millionen allein in den USA, könne Hitwise derart detaillierte Daten, einschließlich der aktuellen Click-Stream-Daten präsentieren. Dabei würden nachvollziehbare Verläufe im Web sichtbar.

Matt Cutts’ Argumente treffen nicht nur auf Verständnis

Speziell bei Adwords, wobei Kunden per Klick bezahlen, wird bei Google der Erfolg von Klicks evaluiert.

Ob ein „Klick“ also erfolgreich war oder nicht, sollte möglicherweise auch von Google neu bewertet werden.

(Quelle: searchenginewatch.com)