Bing News
Neuigkeiten zur Microsoft’s Search Engine Bing
Bisher konnte die Suchmaschine Bing von Microsoft Google nicht genug Marktanteil abnehmen um die Profitabilität des Suchmaschinengiganten aus Mountain View ansatzweise zu erreichen.
Kooperationen mit chinesischen Internet-Unternehmen bieten gute Möglichkeiten für US-Anbieter im Onlinemarkt Fuß zu fassen.
In chinesischen Presseartikeln wird, aufgrund eines Tweets des China-Experten Bill Bishop, über eine bevorstehende Kooperation zwischen Microsoft und dem chinesischen Suchmaschinenriesen Baidu spekuliert.
Noch kommendes Wochenende soll, wie berichtet wird, die Kooperation unterzeichnet werden.
Bereits 2006 war eine Kooperation von Baidu mit Microsofts MSN entstanden. Bisher konnte sich sowohl Microsoft als auch Google nicht in bedeutsamer Weise auf dem chinesischen Markt etablieren.
Bing hat es mittlerweile geschafft Marktanteile von Google für sich zu gewinnen.
Die Kosten dafür sollen jedoch laut Analyse der Geschäftsberichte von Microsoft etwa dreimal so hoch sein, wie die erwirtschafteten Umsätze. Erst 2010 wuchsen die Microsoft Umsätze im Online-Geschäft um 84 Millionen Dollar. Der finanzielle Aufwand um diesen Umsatz zu erzielen lag allerdings bei
292 Millionen US-Dollar.
Die Qualtität der Suchergebnissen hängt stark von der Anzahl der ausgeführten Suchanfragen ab, und ist damit ein Ergebnis der Crawler Analysen. Parallel dazu steht die Rentabilität von Onlinewerbung zu Keywords (Schlüsselbegriffen). Von einer profitablen Reichweite ist Bing zurzeit scheinbar weit entfernt, denn Bing verursacht etwa drei Milliarden Dollar Verlust pro Jahr.
Welche Erfolgsfaktoren eine Kooperation mit Baidu birgt bleibt abzuwarten.
Für Google Nutzer ist dieser Umstand längst keine Neuheit mehr, denn der Suchmaschinen-Riese aus Mountain View verwertet geographische und anwenderbezogene Faktoren bereits seit Anfang 2010. In Google’s Smartphone Betriebssystem Android wird diese Technik bereits seit 2008 eingesetzt.
Microsoft hat nun verlautbart damit begonnen zu haben Standort-Daten und Surf-Verhalten von Suchmaschinennutzern in geographischen Zonen für Bewertungen im Web-Ranking einzubeziehen um die Qualität der Suchergebnisse weiter zu verfeinern.
Lokale Nähe zum Internetsurfers spielt in Zukunft nun auch als Filterkriterium für Bing’s Suchmaschinenalgorithmen eine wichtige Rolle. Der Fortschrift führt freilich zu einer globalen Entlastung & Balance im Suchmaschinen-Index von Microsoft’s Bing.
Allerdings sind weitere Optimierungen geplant. So möchte Bing erfassen und analysieren, welche Suchanfrage ein Anwender verwendet und welchen der Treffer der Websurfer anschließend angeklickt hat. Diese Ergebnisse, bzw. potentielle Treffer, erscheinen dadurch – sobald ein Bing-Nutzer exakt diese Anfrage wiederholen sollte – an Top Positionen der Suchergebnisse.
Man habe durch intensive Forschung herausgefunden, dass die Absicht hinter Suchanfragen und dem daraus folgenden Nutzerverhalten demnach ein bestimmtes Muster besitze, welches künftig als Ranking-Faktor zur Bewertung von lokalen Suchergebnissen einbezogen werde.
Die Bing-Programmierer Aidan Crook und Sanaz Ahari erläuterten, diese Art von Personalisierung sei das Resultat aus der Erfahrung, dass sich einige Anfragen regelmäßig wiederholen, wenn Websurfer bestimmte Websites im Internet suchen, und sich dann später nicht mehr genau an den Namen erinnern. Vorerst sei die personalisierte Suche nur in den U.S.A. verfügbare, eine Weiterentwicklung in globalen Regionen sei in Arbeit.
Google’s Matt Cutts steht dem aktuellen Hitwise Analyse Report, der aufzeigen soll, dass Bing die besseren Suchergebnisse liefere, skeptisch gegenüber.
Wie berichtet hatte laut der Hitwise Analyse Bing im Januar 2011 die höchste Trefferquote (81.54%), wobei für Google eine 65.58 prozentige Treffsicherheit ermittelt worden war.
Hitwise definierte die Treffersicherheit der Suchmaschinen als erfolgreich, wenn Internetnutzer aus den Suchergebnissen zu einer potentiell passenden Website aus den Suchergebnissen wechselten.
„Es scheint als würde Hitwise das Suchergebnis beim Absprung aus der Suchmaschine als erfolgreich werten. Mit anderen Worten: Der Internet User macht eine Suchanfrage und surft dann irgendwo anders hin. Das klingt für mich nicht nach einer Trefferquote. Es klingt einfach nach Absprung von der Website.“, kommentierte Matt Cutts das Analyse Ergebnis.
„Seid ihr in der Lage zu erfassen ob ein Suchmaschinennutzer auf ein Ergebnis geklickt oder einfach die Website verlassen hat? Es gibt einen Unterschiede zwischen einer abgebrochenen Suchanfrage und einem Klick auf ein Suchergebnis, aber beide Varianten führen dazu, dass die Nutzer der Suchmaschine zu einer anderen Webseite gewechselt haben.“
„Laut der Definition von Hitwise wäre nicht auch eine Suchanfrage bei Bing und ein anschließender Wechsel zu Google oder Yahoo ein Treffer für eine erfolgreiche Suchanfrage bei Bing?
Weiters möchte ich festhalten, dass nicht messbar ist, ob ein Suchender die Information die er gesucht hat tatsächlich in den Suchergebnissen ermitteln konnte, ohne auf eine Website zu klicken. Ich glaube der Ausdruck „erfolgreiche Suche“ ist ungenau, denn man könnte auch sagen „der Nutzer hat die Seite nach der Suche verlassen.“, es gäbe viele Gründe warum Internetnutzer eine Website verlassen.
Sind die Hitwise Analyse Resultate also ungenau?
Genaugenommen ist jede Statistik auch eine Frage der Interpretation von Messdaten.
Hitwise bezieht die erfassten Internet-Nutzerdaten von ISPs aus unterschiedlichen geografischen Regionen.
Die Messdaten zum Surfverhalten werden aus vielfältigen Paneelen, die alle Arten und Typen von Websurfern, inklusive Privat-, Business-, Bildung und öffentliche Bereiche umfasst, eingespeist. Um die Aktualität und Präzision der Messergebnisse sicherzustellen, werden Messdaten aus universellen Schichten, Bereichen und Märkten verwendet.
Anhand der hohen Bandbreite an Daten von 25 Millionen Menschen weltweit, 10 Millionen allein in den USA, könne Hitwise derart detaillierte Daten, einschließlich der aktuellen Click-Stream-Daten präsentieren. Dabei würden nachvollziehbare Verläufe im Web sichtbar.
Speziell bei Adwords, wobei Kunden per Klick bezahlen, wird bei Google der Erfolg von Klicks evaluiert.
Ob ein „Klick“ also erfolgreich war oder nicht, sollte möglicherweise auch von Google neu bewertet werden.
(Quelle: searchenginewatch.com)
Glaubt man den jüngsten Statistik-Ergebnissen von Experian Hitwise, hat Microsoft Bing im Jänner 2011 in den USA den Abstand zu Marktführer Google reduziert.
Die Suchmaschine von Microsoft erzielte einen Marktanteil von 12,81 Prozent, also um 21 Prozent mehr als noch im Dezember 2010. Google hingegen verlor 2 Prozent und kam auf 67,95 Prozent.

Mit einem Anteil von 14,62 Prozent (minus 4 Prozent) liegt Yahoo, dessen Suchmaschine mittlerweile mit Bing kooperiert, noch immer vor Microsoft.
Hitwise erfasste auch die Erfolgsrate von Suchanfragen, also den Anteil der Ergebnisse, die zum Besuch einer Website geführt haben. Diese gilt als Kennzahl für die Genauigkeit und Relevanz der gelieferten Suchergebnisse. Hier liegen Bing und Yahoo mit 81,54 Prozent beziehungsweise 81,38 Prozent deutlich vor Google. Marktforscher bestätigen Ihnen eine “Success Rate” von 65,58 Prozent.
Dies sei das Ergebnis von Tests mit absichtlich festgelegten Page-Ranks und Resultaten für sinnlose Suchbegriffe wie z.B. “mbzrxpgjys”, reagierte Google. Microsoft verwarf die Vorwürfe umgehend und bezichtigt den Suchmaschinenkonkurrenten des “Klickbetrugs”.
Vermutlich ist der Streit zwischen den beiden Weltmarktführern die Reaktion auf Microsofts zunehmenden Anteil am Suchmarkt. Ex-Google Chef Eric Schmidt hatte kürzlich gegenüber Journalisten erläutert, der eigentliche Hauptkonkurrent wäre Microsoft und nicht Facebook. Der Softwareriese aus Redmond verfüge über wesentlich “mehr Bargeld, mehr Ingenieure und eine größere globale Reichweite.”
Microsoft’s Suchmaschine ist noch weit davon entfernt Google bedrohlich zu werden. Allerdings hat die Studie des Markforschungsunternehmens Experian Hitwise ergeben, dass Bing mehr bessere Ergebnisse liefere.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, besteht die Möglichkeit, dass Anzeigenkunden in Zukunft zu Bing abwandern.
Die Marktforschung von Experian Hitwise orientiere sich an Daten von mehr als 10 Mio. Internetsurfern und hätte ergeben, dass Bing treffsicherer sei.

Knapp 82 Prozent der Suchanfragen in Bing führten zum Aufruf einer Website.
Bei Google hingegen fanden rund 65% wonach Sie gesucht hatten.
Diese Zahlen sind besonders für Unternehmer am hart umkämpften Online-Werbemarkt von Bedeutung. Sie profitieren schließlich davon, wenn Kunden ihre Websites zu relevanten Suchbegriffen finden.
Falls die im Analyse-Report präsentierte Suchgenauigkeit mehr als eine vorübergehende Marktfluktuation ist, sondern sich zum Trend entwickelt, könnte Microsoft gegenüber Google an Land gewinnen.
Dan Olds von Gabriel Consulting im Interview mit Computerworld: “Das gibt Microsoft einen großartigen Angriffspunkt, den sie nutzen können, um Bing vs Google bei Werbern zu positionieren.” Olds selbst meint, er würde immer öfter “Müll” als Resultat auf Suchanfragen in Google erhalten. Dies treffe speziell bei komplexen Suchanfragen, sogenannten “Long-Tail-Searchterms”, zu.
Von besonderem Interesse an der Studie ist in diesem Zusammenhang mit dem vermehrten Aufkommen von Suchbegriffen die sich aus mehreren Einzelbegriffen zusammensetzen. Zwar umfasst der Großteil der Suchanfragen lediglich drei Worte. Der Anteil dieser Suchen sinkt jedoch stetig. Hingegen haben Suchanfragen mit fünf oder mehr Wörtern deutlich zugelegt. Wenn Bing hier effektiver arbeitet als Google, könnte Microsoft hier ebenfalls ansetzen, um Marktanteile an sich zu reißen.Aufgrund der technologischen Kooperation von Microsoft mit Yahoo wäre solch eine Situation nicht abwegig.
Im Moment hält Google aber noch immer einen überwältigenden Marktanteil.
Quelle (diepresse.com)