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Erfahren Sie hier Neues zur zweitgrößten Suchmaschine Yahoo
Glaubt man den jüngsten Statistik-Ergebnissen von Experian Hitwise, hat Microsoft Bing im Jänner 2011 in den USA den Abstand zu Marktführer Google reduziert.
Die Suchmaschine von Microsoft erzielte einen Marktanteil von 12,81 Prozent, also um 21 Prozent mehr als noch im Dezember 2010. Google hingegen verlor 2 Prozent und kam auf 67,95 Prozent.

Mit einem Anteil von 14,62 Prozent (minus 4 Prozent) liegt Yahoo, dessen Suchmaschine mittlerweile mit Bing kooperiert, noch immer vor Microsoft.
Hitwise erfasste auch die Erfolgsrate von Suchanfragen, also den Anteil der Ergebnisse, die zum Besuch einer Website geführt haben. Diese gilt als Kennzahl für die Genauigkeit und Relevanz der gelieferten Suchergebnisse. Hier liegen Bing und Yahoo mit 81,54 Prozent beziehungsweise 81,38 Prozent deutlich vor Google. Marktforscher bestätigen Ihnen eine “Success Rate” von 65,58 Prozent.
Dies sei das Ergebnis von Tests mit absichtlich festgelegten Page-Ranks und Resultaten für sinnlose Suchbegriffe wie z.B. “mbzrxpgjys”, reagierte Google. Microsoft verwarf die Vorwürfe umgehend und bezichtigt den Suchmaschinenkonkurrenten des “Klickbetrugs”.
Vermutlich ist der Streit zwischen den beiden Weltmarktführern die Reaktion auf Microsofts zunehmenden Anteil am Suchmarkt. Ex-Google Chef Eric Schmidt hatte kürzlich gegenüber Journalisten erläutert, der eigentliche Hauptkonkurrent wäre Microsoft und nicht Facebook. Der Softwareriese aus Redmond verfüge über wesentlich “mehr Bargeld, mehr Ingenieure und eine größere globale Reichweite.”
Microsoft’s Suchmaschine ist noch weit davon entfernt Google bedrohlich zu werden. Allerdings hat die Studie des Markforschungsunternehmens Experian Hitwise ergeben, dass Bing mehr bessere Ergebnisse liefere.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, besteht die Möglichkeit, dass Anzeigenkunden in Zukunft zu Bing abwandern.
Die Marktforschung von Experian Hitwise orientiere sich an Daten von mehr als 10 Mio. Internetsurfern und hätte ergeben, dass Bing treffsicherer sei.

Knapp 82 Prozent der Suchanfragen in Bing führten zum Aufruf einer Website.
Bei Google hingegen fanden rund 65% wonach Sie gesucht hatten.
Diese Zahlen sind besonders für Unternehmer am hart umkämpften Online-Werbemarkt von Bedeutung. Sie profitieren schließlich davon, wenn Kunden ihre Websites zu relevanten Suchbegriffen finden.
Falls die im Analyse-Report präsentierte Suchgenauigkeit mehr als eine vorübergehende Marktfluktuation ist, sondern sich zum Trend entwickelt, könnte Microsoft gegenüber Google an Land gewinnen.
Dan Olds von Gabriel Consulting im Interview mit Computerworld: “Das gibt Microsoft einen großartigen Angriffspunkt, den sie nutzen können, um Bing vs Google bei Werbern zu positionieren.” Olds selbst meint, er würde immer öfter “Müll” als Resultat auf Suchanfragen in Google erhalten. Dies treffe speziell bei komplexen Suchanfragen, sogenannten “Long-Tail-Searchterms”, zu.
Von besonderem Interesse an der Studie ist in diesem Zusammenhang mit dem vermehrten Aufkommen von Suchbegriffen die sich aus mehreren Einzelbegriffen zusammensetzen. Zwar umfasst der Großteil der Suchanfragen lediglich drei Worte. Der Anteil dieser Suchen sinkt jedoch stetig. Hingegen haben Suchanfragen mit fünf oder mehr Wörtern deutlich zugelegt. Wenn Bing hier effektiver arbeitet als Google, könnte Microsoft hier ebenfalls ansetzen, um Marktanteile an sich zu reißen.Aufgrund der technologischen Kooperation von Microsoft mit Yahoo wäre solch eine Situation nicht abwegig.
Im Moment hält Google aber noch immer einen überwältigenden Marktanteil.
Quelle (diepresse.com)